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Review: Dead Space (PS3)


Dead Space sollte also mein Jungfern-Horror-Spiel auf der PS3 sein. Nachdem es mir von einem Freund (Alex) empfohlen wurde und das Spiel auch nur 30€ kostete (was ja für ein PS3-Spiel wirklich billig ist), entschied ich mich also in das Genre der Horror-Spiele einzusteigen.

Ich liebe ja gute Horror-Filme über alles. Und gerade Schock-Momente find ich absolut genial, wenn man im Sitz zusammenzuckt oder das herz für eine MIllisekunde aus dem takt gerät. Und ich hab mich gefragt, ob ein Spiel das auch schaffen kann, was Horror-Filme bei mir schon seit Jahren hervorrufen: Angst!

Ich möchte jetzt schon vorweg nehmen, dass Dead Space es geschafft hat, nahezu alle guten Horror-Filem zu übertreffen. Ich hätte NIE gedacht, dass mein Adrenal-Spiegel bei einem Video-Spiel so in die Höhe schießen kann.

Das Spiel bietet eine wunderbar gruslige Atmosphäre. Die langen Gänge, das flackernde Licht, teilweise Nebel und auch die Geräuschkulisse tragen wunderbar dazu bei, dem Spieler ein mulmiges Gefühl zu verpassen. Da das Spiel auf einem Raumschiff spielt, gibt es teilweise auch Orte ohne Atmosphäre, sprich man spielt im luftleeren Raum. Wie manche Physiker jetzt wissen, gibt es dort keinerlei Akustik. Und genau das ist ein Punkt bei Dead Space, der ein ganz besonderes Angst-Gefühl erzeugt. Man hört die Gegner nciht kommen, man hört keine Geräusche, nur dumpfes Aufschlagen einiger Asteroiden. Diese "Geräusch"-Kulisse sorgt wirklich für ein ungeheim beklemmendes Angstgefühl. Auch während dem Spiel selbst tauchen immer wieder überraschend Schock-Momente auf, die einen zusammen zucken lassen. Ich hab sogar einmal vor Schreck meinen PS3-Kontroller fallen lassen :-)

Die Steuerung ist auch sehr einfach und schnell zu lernen. Trotz der leichten Steuerung bieten sich, dank vieler verschiedener Waffen und Feuermodi viele Möglichkeiten, die zahlreichen Gegner zu besiegen. Besonders positiv: Das Spiel besteht nciht nur aus dem Abballern von Aliens, sondern auch aus einer Reihe leichter bis kniffliger Rätsel. Ganz bsondern positiv sind die Levelabschnitte, die in völliger Schwerelosigkeit spielen. Es macht richtig Spaß, von oben nach unten zu springen (oder auch umgekehrt), komplett die Orientierung zu verlieren, und dann auch noch von Monstern aus dem Nichts angegriffen zu werden. Hier muss man die Augen wirklich in alle Richtungen offen halten.

Die Story des Spiels ist ebenfalls spannend und bietet ein paar kleine überraschende Wendungen.

Einziger Negativ-Punkt:
Das Spiel ist viel zu linear. Man spielt auf einem großen Raumschiff, welches in etwa 8 Sektionen unterteilt ist. Innerhalb eines Spiel-Kapitels kann man sich nur in einer dieser Sektionen bewegen (jenachdem, in welcher die Handlung gerade spielt). Und acuh innerhalb dieser Sektion lassen sich nicht alle Türen öffnen, sondern meistens nur diejenigen, die zum Zielort führen. Es wäre besser gewesen, wenn man eine Sektion frei erkunden könnte. Dies würde auch das Horror-Element des Spiels nochmal verstärken.
Zudem ist es nciht möglich, zu Sektionen aus früheren Spielekapiteln zurück zu kehren. Hat man also nicht alle Items (Munition, Geld, Medizin) eingesammtl, wenn man das nächste Kapitel erreicht, gibt es keine Chance mehr, die vergessenen gegenstände zu bekommen.

Fazit:
Ein wirklich tolles Horror-Spiel, welches bis auf das oben genannte Manko überzeugen kann und dank  Schwierigkeitsgrade (leicht, normal, schwer, unmöglich) auch einen Wiederspielcharakter hat. Mein Tipp: Das Spiel mit Kopfhöhrern in einem abgedunkelten Zimmer spielen (so wie ich es meist gemacht habe); Vibrationsfunktion des Controllers selbstverständlich eingeschaltet. ---> Gänsehaut-Faktor 10! 

25.9.10 23:22


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Review: Resident Evil 4: Afterlife (Film)

So, da ich meinen letzten Freitag Abend mal wieder mit Michi im Kino verbracht hab, kommt jetzt auch die Review zum Film, den wir gesehen haben. Ich weiß, ich bin euch noch die Review zu "Duell der Magier" schuldig. Aber hab jetzt grad eher Lust, die für den Resident zu schreiben, als für den Magier. Letztere folgt dann in den nächsten Tagen (zusammen mit ein paar Reviews zu mittlerweile durchgespielten PS3-Spielen).

Zuerst einmal will ich noch gesagt haben, dass ich en Film nciht mit den Videospielen vergelichen will. Schon allein aus dem grund nciht, da ich die Videospiele nur bröckchenweise kenne. Aber eher aus dem Grund, weil ich denke, dass Resident Evil eine Filmreihe ist, deren Handlung sich zu weit von der Handlung der Spiele entfernt hat. Und das ist weder positiv noch negativ gemeint; sondern lediglich eine Feststellung meinerseits.

Also, wo fang ich am besten an. Natürlich wie imm bei der Story ... *nachdenk* ... Story? Bei Resident Evil 4? ... *weiter nachdenk* ... ah, jetzt hab ichs: Ein paar Leute haben sich vor den Zombies in nem Knast verbarrikadiert und versuchen den ganzen Film über rauszukommen. Punkt. Schluss. Das wars. Klar, Resident Evil braucht nciht wirklich viel Story. Aber die Vorgänger waren zumindest etwas tiefgreifender, hatten noch ein paar moralisch Handlungsfäden, ein bisschen Kritik an der Wissenschaft. Der mittlerweile vierte Film der Computerspiel-Reihe hat aber nur noch eines: Action. Ich hab nichts gegen Action; aber trotzdem hätte man diesen ethischen Aspekt der ersten beiden Resident Evils ruhig beibehalten können.

Ebenso fehlen die klassichen Horror-Schock-Momente, die es im ersten Teil (zumindest für mich) noch haufenweise gab. Mittlerweile sitzt man nur noch im Kinosessel und schaut zu, wie Alice und Co. den Zombies das Gehirn wegblasen. Und Afterlife hat mehr auch nciht wirklich zu bieten. Die 5 Minuten am Ende des Films auf der Arcadia reißen da auch nichts mehr raus. Der finale Kampf gegen Wesker war auch nichts neues für mich. Jeder, der den Kampf von Neo gegen Smith gesehen hat, der kennt auch den Finalkampf von  Afterlife.

Ebenso etwas merkwürdig: Der Riesentyp mit dem Mega-Hammer! Also für mich zumindest merkwürdig, da ich die Spiele nicht kenne. Ich weiß, der Typ kommt im neusten Resident Evil Spiel vor, aber mehr weiß ich auch nciht über ihn. Und beim Film frag ich mich dann halt: Wer ist der Typ? Wo kommt er her? Und warum sieht er anders aus als die anderen Zombies? Vielleicht ein neuer Nemesis? Der Film jedenfalls liefert keine Antwort, sondern nur ein etwa 5-minütiges Geballer in einem Badezimmer. Wirklich schade, dass der Typ nur zum bloßen Selbstzweck der Action wegen da war.

So, ich hab dem Film im Endeffekt 70 von 100 Punkten gegeben, obwohl ich bis jetzt eigentlich nur gemeckert habe über die mickrige Story, die schlechte Entwicklung der Filmreihe insgesamt und einen großen Typen mit Hammeraxt. Noch dazu kommt mal wieder, dass der Film in 3D gezeigt wird. Und was ich von 3D halte, weiß wohl auch jeder. Warum also doch so viele Punkte? In diesem Falle, und ich geb das wirklich nur ungern zu, lag es ausnahmsweise am 3D!

Resident Evil 4 ist nach Avatar der einzige Film, bei dem 3D wirklich was gebracht hat. Die Technologie des räumlichen Sehens wird in diesem Film komplett ausgenutzt. Was Avatar damals (und nebenbei gesagt momentan übrigens schon wieder) an 3D-Kamerafahrten durch Schluchten und über Berge bot, das bietet Afterlife mit 3D-Explosionen, 3D-Kämpfen, 3D-Flugzeugabstürzen, 3D-Rumgeballer, 3D-In-einem-Aufzugsschacht-nach-unten-fallen und so weiter. Die Liste könnte man endlos fortsetzen. Und genau das ist es, was Afterlife in meiner Wertung den Hals gerettet hat. Ohne 3D hätte dieser Film von mir nie mehr als 30% gekriegt. Aber da er mir bewiesen hat, dass es auch Filme gibt, bei denen 3D was bringt, klettert Afterlife meine Werteleiter mächtig nach oben.

Zum Abschluss bleibt also zu sagen, dass "Resident Evil 4: Afterlife" von der Story und dem Horror-Genre her deutlich schwächer ist als die Vorgänger. Allerdings zeigt er auch, was mit 3D wirklich alles möglich ist; nämlich nicht nur Animationsfilme wie Shrek und Co, bei denen 3D völlig sinn- und auch nutzlos ist. Und Afterlife endet ebenfalls wieder typisch für die Filmreihe mit einem tollen Cliffhanger. Ich jedenfalls hoffe, dass Resident Evil 5 wieder etwas mehr "back to the roots" geht.

20.9.10 00:54


1. Tag des schriftlichen Examens

So, jetzt ist er vorbei, der erste Tag meiner schriftlichen Prüfungen.

Ich finde, dass es ganz gut gelaufen ist. Im Fach Chemie hatte ich keine Probleme, ebensowenig in Mathe. War ja auch nicht anders zu erwarten. EDV war ebenfalls leicht ... für mich zumindest. Binär ist ja schließlich meine zweite Muttersprache (neben Hexadezimal).

Ja, und dann gabs noch Pathologie und Physiologie. War beides schon etwas anspruchsvoller. Aber die Fragen waren fair und wenn man - wie ich - gut gelernt hat, waren sie auch ohne größere Probleme zu lösen.

Einziges Problem war Anatomie. Gut, jetzt nciht wirklich ein Problem. Aber ich hatte die letzten Tage einfach keine Lust (und auch keine Nerven) dazu, Anatomie zu lernen. Habs gestern einmal überflogen und das hat zumindest gereicht, um ein paar Fragen einigermaßen gut beantworten zu können. Eine glatte 1 wirds zwar nicht, aber auf jedenfall hab ich bestanden - so ist zumindest mein Gefühl.

Und an alle, die jetzt wieder sagen wollen: "Das war von dir auch nciht anders zu erwarten!" Da muss ich jetzt endlich mal meinen frust rauslassen: HALTET GEFÄLLIGST DIE FRESSE UND HÖRT MIT DIESEM SCHEISS GELABER AUF!

Die meisten von euch haben keine Ahnung, was ich hier leiste, sie haben keine Ahnung von der Materie und woher wollt IHR wissen, dass ich die Prüfung schaff? Ihr glaubt alle, ich leg das Examen einfach mal so nebenbei hin. Und auch eure Wünsche a la "Viel Glück!" könnt ihr euch sparen. Ich hab Glück nicht nötig, denn ich hab gelernt. Und ich steh in meinem Leben da, wo ich jetzt bin, nciht durch Glück, sondern weil ich - und zwar ICH ALLEINE - dafür gekämpft hab und anderen Leuten in den Arsch getreten hab, um was zu erreichen. Also spart euch bitte eure Kommentare.

Hab euch aber trotzdem alle lieb. :-)

So, und jetzt werd ich mich den restlcihen Tag nochmal ans Lernen der Hauptfächer für morgen setzen. Denn morgend wirds eventuell nochmal nen Batzen schwieriger als heut.

14.9.10 13:59


Review: The Expendables (Film)

Was haben Sylvester Stallone, Jet Li, Jason Statham, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger gemeinsam? Sie sind Ikonen der Actionfilme. Und nun sieht man alle zusammen in einem einzigen Film.

In "The Expendables" geht es um eine Gruppe von Söldnern (natürlich die besten der Welt), die im Auftrag des FBI den Diktator einer kleinen Bananerepublik beseitigen sollen. Im Prinzip wars das auch schon zur Handlung. Das ist jetzt aber kein negativer Punkt. Denn der Film braucht einfach nicht mehr Handlung. Es gibt keine unnütze Charakter-Einführungen, keine aussagelosen Einblicke in die Vergangenheit der Charaktere und auch keine Romantik. Letzteres ist bei mir ein großer Pluspunkt. Denn zu viele "Action"-Filme in letzter Zeit hatten diesen unnötigen Beigeschmack einer Hero-Affaire.

Bei "The Expendables" wird man gnadenlos ins kalte Wasser geworfen ... oder besser gesagt in den qualmenden Schützengraben. Dieser Film darf gerne als ACTION-Film bezeichnet werden. Es gibt jede Menge Explosionen, Zweikämpfe, Verfolgungsjagden, Geballer ... und auch ein paar deftig blutige Szenen. Und auch Humor, jedenfalls den der Art, die ich toll finde. Ein bisschen makaber, ein bisschen selbstironisch, aber immer passend zur Situation.

Die meisten Special Effect kommen auch ohne CGI aus, was auf jedenfall "cooler" wirkt. Wann hat man im Kino denn zum letzten mal eine echte Explosion gesehen, die nciht aus dem Computer stammte? Somit ebenfalls ein weitere Pluspunkt.

Negativ ist lediglich die Filmlänge. Nein, ich mecker hier nciht, dass der Film zu lange ging. Im Gegenteil: er war viel zu kurz. Ich hätte locker noch ne Stunde im Kinosessel hocken und mir die Schießereien und Explosionen anschauen können.

Von mir kriegt der Film ein eindeutiges "zwei Daumen hoch". Vergesst Tony Stark, vergesst Iron Man ... wer Action sehen will, soll sich "The Expendables" ansehen.

5.9.10 22:10


Review Inception (Film)

Heute gehts um den Film Inception, den ich letzten Freitag im Kino gesehen hab (natürlich wieder mit Michi). :-)

Die Handlung ist etwas kompliziert, um sie zu beschreiben. Und ich möchte hier auch nicht spoilern, da der Film eine sehr spannende und auch verstrickte Handlung hat. Einfach gesagt geht es um Don Cobb, einen Mann, der in die Träume fremder Personen eindringt und deren Ideen stielt. Dieser bekommt den Auftrag, eine Idee in den Kopf einer träumenden Person einzubauen, damit diese die Frime seines Vaters nicht übernimmt.

Bei einem Film wie diesem, der hauptsächlich in Träumen spielt, konnten sich die Macher richtig austoben. Traumwelten, in denen die physikalischen Gesetze nicht gelten, schreien geradezu nach Szenen im Matrix-Style. Und Inception übertrumpft die "grüne Trilogie" sogar. Stylische Zweimannkämpfe, Gebäude und Städte, die kurzerhand ummodelliert und umgebaut werden ... und all das so surreal wie nur möglich.

Der Film mit seinen fast zweieinhalb Stunden Laufzeit lässt niemals Langeweile aufkommen. Am Anfang wird der Zuschauer langsam in die "Physik" der Traumwelten eingeführt und lernt deren Regeln kennen. Währenddessen werden die Haupthandlung und eine Nebenhandlung aufgebaut, die sich dann durch den restlichen Film ziehen, um im spektakulären Finale ineinander zu fließen.

Christopher Nolan, der auch schon das Drehbuch zu "Memento" schrieb (ebenfalls ein Film voller überraschender Wendungen und komplexer Handlung), hat mit Inception auf jedenfall ein weiteres Meisterwerk geschaffen.

Inception lohnt sich auf jedenfall. Allerdings sollte man der Handlung gut folgen und sich im Kino nciht ablenken lassen. Sonst passiert das, was zwei Mädels neben mir passiert ist. Eine der beiden meinte nach dem Film, sie verstehe ihn nciht. Die andere konnte ihr die Handlung aber nicht erklären, da auch ihr die nötige Intelligenz gefehlt hat, um die Handlung von Inception zu begreifen.

1.9.10 20:37


Review: Final Fantasy XIII (PS3)

Heute gibts eine Review zu Final Fantasy 13,dem wohl besten Spiel, dass ich bisher auf der PS3 gespielt habe. Un um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.

Am besten ist es doch, wenn ich wie immer mit der Story anfange. Darüber möchte ich hier aber nicht zu viel verraten, da das Spiel wirklich wie ein richtig geiler Hollywood-Blockbuster aufgezogen ist. Im Prinzip geht es um 6 junge Menschen (Lightning, Snow, Hope, Vanille, Sazh und Fang). Diese 6 Menschen leben in der Welt Cocoon, die von einer eher militärischen Regierung regiert wird. Alle Menschen in Cocoon fürchten die Unterwelt Pulse, gegen die vor 1000 Jahren auch ein großer Krieg tobte,den Cocoon gewann. Als in einer kleinen Küstenstadt Cocoons jedoch ein Artefakt aus Pulse gefunden wird, kommt die alte Angst vor Pulse wieder hoch und die Bevölkerung gerät in Panik. Cocoons Regierung reagiert prompt darauf und führt die Purgation durch; eine Maßnahme, bei der alle Menschen, die mit dem Pulse-Artefakt in Berühung gekommen sind oder sich in dessen Nähe aufgehalten hatten (ob absichtlich oder zufällig), hingerichtet werden sollen.Darunter sind auch unsere 6 Protagonisten.

Die Story erinnert im laufe des Spiels, wenn der Spieler immermehr Details erfährt, sehr stark an den Holocaust. Wahrscheinlich hatten ließen sich die Entwickler auch davon inspirieren. Viele Szenen des Spiels hätten genausogut auch in Ausschwitz und co. stattfinden können. Das Spiel selbst wird immer wieder durch Videosequenzen unterbrochen, die die Story vorantreiben. Die Sequenzen selbst sind auf jedenfall kinoreif, actionreich inszeniert und voll so viel Emotionalität, dass man als Spieler mit den Figuren lebt, leidet und manchmal am liebsten in Tränen ausbrechen möchte. Die Szenen wirken dank Lippensynchronität der Figuren und Motion-Capture-Verfahren (http://de.wikipedia.org/wiki/Motion_Capture) besonders echt.

Das Spiel selbst erinnert im Vergleich zum Vorgänger wieder an die älteren Final-Fantasy-Spiele. Die große Welt, in der man sich bewegt, ist bevölkert von Unmengen an Kreaturen, diees zu bekämpfen gilt. Die Story ist dabei ziemlich linear aufgebaut, bietet aber immer wieder Abwechslung und kleinere Sidequests für Zwischendurch.

Das Kampfsystem ist wohl das wichtigste Element eines jeden Final Fantasys. Im 13.Spiel der Erfolgsserie gibt es eine Menge interessanter und auch nützlicher Neuerungen. Die vielen Berufe, die in den früheren Spielen gab, wurden hier zu 6 sogenannten Paradigmen zusammengefasst; Brecher, Verheerer, Heiler, Augmentor, Manipulator und Verteidiger. Jede Figur kann bis zu 3 dieser Paradigmen erlernen. Außerdem nehmen an jedem Kampf drei der sechs Hauptfiguren teil, die auch innerhalb eines Kampfes ihr Paradigma wechseln können. Dieses Paradigmen-System fördert also mehr Taktik als rohe Gewalt in den Kämpfen. Auch die Subsidien sorgen für taktische Kämpfe bzw sie erzwingen, dass man VOR einem Kampf nachdenkt. Denn mit Hilfe der Subsidien kann man mit gewissen Vorteilen in einen Kampf gehen. Dies sollte vorher jedoch gut überlegt sein.

Eine wichtige Sache in den früheren FF-Spielen war das sogenannte Aufleveln. Von manchen gehasst, von anderen geliebt. In FF13 fällt es dank dem Kristarium weg, worüber ich persönlich sehr froh bin. Mit Hilfe des Kristariums kann man die Fähigkeiten der einzelnen Paradigmen (also Berufe) gezielt entwicklen. Auch die Waffen der einzelnen Figuren lassen sich mit Komponenten aufrüsten und verstärken. Ein eigentliches "Stärkelevel" der Figuren gibt es also nicht mehr.

Grafisch ist FF13 natürlich wie jedes seiner Vorgänger topp. Die bunte Fantasiewelt, die zahlreichen Videosequenzen, die Kampfanimationen und erst recht die Esper-Beschwörungenlassen sind Highlights für die Augen.

Der Preis von gerade einmal 60 Euro für das Spiel ist auf jedenfall gerechtfertigt. ich hätte sogar noch mehr gezahlt :-) Das Spiel bietet auch für Profis locker 100 Spielstunden (bei mir waren 153 Stunden). Da können sich viele andere Spiele gerne ein Beispiel daran nehmen.

Bevor ich hier jetzt von Euphorie zusammenklappe nur noch kurz das Schlussfazit: Mit Finals Fantasy XIII ist Square Enix wieder mal ein meisterhaftes Spiel gelungen, welches sich jeder PS3- und XBox360-Besitzer sofort zulegen sollte. Das Spiel bietet eine filmreife Story, eine gigantische Spielwelt, nahezu monatelangen Spielspaß, ein taktisches Kampfsystem und eine der besten Grafiken überhaupt. So ist es kaum verwunderlich, dass Square Enix bereits für den Sommer 2011 "Final Fantasy 14" angekündigt hat. ich freu mich jetzt schon drauf und werde sicherlich einer derjenigen sein, die am Releaseday morgens vor dem Laden stehen wird.

19.8.10 18:20


Review: Saw (PS3)

Ein von mir lang begehrtes Spiel, doch bisher hat mich der Preis von 50-60 Euro davon abgehalten, es mir zu kaufen. Nun hab ich es von Michi ausgeliehen und durchgezockt.

Die Story des Saw-Spiels ist ähnlich wie die Filme aufgebaut. Am Anfang wacht man als Detective Tapp in einer heruntergekommenen Irrenanstalt auf, die von Jigsaw in eine seiner berühmten Spielwiesen verwandelt wurde. Während mit sich von Raum zu Raum kämpft, um den Killer zu schnappen, versperren einem viele Rätsel, Fallen und typische Saw-Spiele den Weg.

Doch zuerst ein Wort zur Grafik und zur Atmosphäre des Spiels. Die Grafik ist auf typischem PS3-Niveau, sehr detailreich und nahezu real wirkend. Dies sorgt auch für eine gelungene Atmosphäre. Nur mit einem Feuerzeug bewaffnet, welches die nähere Umgebung flackernd beleuchtet, schleicht man durch teils helle, teils auch dunkle Gänge. Schreie, Geräusche von Sägen, das Summen der elektrischen Türen ... als dies kennt man aus den Filmen und sorgt für eine düstere Atmosphäre. Lediglich Schock-Momente fehlen in dem Spiel, was wirklich sehr schade ist. So lässt das beklemmende Gefühl der Angst, irgendwelche Türen zu öffnen, schnell nach.

Die Rätsel im Spiel reichen von wirklich leicht bis hin zu nervig. Dennoch wird das Spiel nie unfair. Ob Schlösser knacken, Rohrverbindungen stecken oder Stromkreise kurzschließen ... mit dem saw-üblichen zeitdruck im Nacken zittern einem bei dem ein oder anderen Rätsel gerne mal die Finger.

Die kleinen Fallen, die überall im Haus verteilt sind, sorgen auch immer wieder für Überraschungen. Seien es Sprengfallen an Türen, die man durch ein sogenanntes Quick-Event abschalten muss, ider Stolperdrähte, die man auf den Gängen rechtzeitig erkennen und entschärfen muss. Letztere waren für mich besonders nervig, da ich meistens nicht daran gedacht habe, den Boden vor mir zu untersuchen, bevor ich durch einen Gang laufe - und PENG - schon war ich einen Kopf kürzer :-)

Man hört an meiner Beschreibung deutlich heraus, dass ich von dem Spiel wirklich begeistert war. Denn auch das Ende hat es in sich. Zum einen hat das Spiel zwei unterschiedliche Enden, jenachdem wie man sich als Spielfigur in Jigsaws letztem Spiel entscheidet. Lediglich die Spieldauer ist ein großes Manko. Nach gerade einmal 3 Tagen bzw. 15 Spielstunden hatte ich Saw durchgespielt. Für den Preis von stolzen 50 Euro (teilweise auch 60 Euro), die man im Laden für das Spiel hinblättern muss, ist das einfach viel zu wenig Spielzeit. Ich kenne mittlerweile PS3-Spiele für 30 Euro mit doppelter Spielzeit und mindestens genausoviel Spielspaß und Atmosphäre.

Mein Fazit also: Saw ist auf jedenfall ein tolles Spiel mit teilweise sehr anspruchsvollen Rätseln, einer wirklich gelungenen Story und bedrückender Atmosphäre. Allerdings ist es aufgrund der kurzen Spieldauer keine 50 Euro wert. Dennoch kann ich es jedem nur empfehlen ... aber man sollte sich vielleicht eher nach einem gebrauchten Saw-Spiel für maximal 30 Euro umsehen.

18.8.10 14:44


Grill-Freitag

So, es war wiedermal Freitag Abend, doch diesmal stand nicht Kino auf dem Programm, sondern ein gemütlicher Grillabend bei mir, zusammen mit Michi, Tutti, Desi, Eva, Daniel und der kleinen Anna-Lena.

Es gab lecker Würstchen, mit und ohne Speckummantelung, Evas toller Nudelsalat, Desis super Kartoffelsalat und Tuttis hammergeiles Stockbrot. Hatte sowas zum ersten mal probiert und war wirklich begeistert davon.

Später noch ne Runde Scrabble gespielt, bei der Michi natürlich wieder gewonnen hat.

Bilder kommen demnächst auch mal noch ein paar von dem Abend, sobald ich sie zur Verfügung hab.

16.8.10 00:42


Review: Karate Kid (Film)

So, da ich ja vor einigen Tagen wieder mal im Kino war, kommt nun auch meine Meinung zum Film Karate Kid.

Es gibt wenige Schauspieler bzw. Filmpersönlichkeiten (können ja auch Drehbuchautoren oder Produzenten sein), bei denen ich sage,  dieser Film ist ein MUSS. Jackie Chan ist einer dieser wenigen Schauspieler, dessen Filme man einfach im Kino anschaut, scheiß egal was Kritiker sagen.

Bei Karate Kid geht es im Prinzip um eine ganz einfache Story: Mutter und Sohn ziehen um nach China, Sohn verscherzt es sich in der neuen Schule mit Schlägertypen, Sohn trifft Karate-Lehrer, Sohn besiegt Schlägertypen in großem Turnier.

Im Prinzip eine Handlung, die durch ihre Einfachheit besticht. Drehbuchautor Will Smith wollte aber eine so einfache Story nciht haben und hat darum noch eine unnötige Teenie-Schnulze reingequetscht. Hallo? Das ist ein Karate-Film bzw. Jackie-Chan-Film! Da will ich keinen 12-jährigen Frühpubertierenden sehen, der sich in China an seine erste Freundin ranschmeist.

Ok, aber das ist auch der einzige Negativpunkt an dem Film (und wohl acuh der Grund für dessen Überlänge). Im Groben und Ganzen gesehen wird einem während der enormen 140min kein einziges mal richtig langweilig. Lediglich der Anfang dauert für meinen Geschmack etwas zu lange, bis man zum ersten mal Jackie Chan oder den kleinen Jaden Smith in Karate-Aktion sieht.

Auch hätte Chan ruhig etwas mehr Kampfszenen haben können. Dies wird vor allem diejenigen enttäuschen, die den Film eben aus diesem Grund besuchen wollen. Doch der junge Smith scheint sowieso schon ein kleiner Nachkomme von Chan zu sein. Denn auch seine Kampfszenen lassen nichts zu wünschen übrig und vertreten die des alten Meisters würdevoll.

Auch sieht man sofort, wer der Vater von Jaden Smith ist. Der Witz von Will Smith und auch ein bisschen seines Schauspieltalents scheint ein bisschen auf seinen Sprössling übergesprungen zu sein.

Im Abschluss also wirklich ein toller Film. Jackie Chan ist ein MUSS im Kino; dies hat sich hier ein weiteres mal bestätigt. Dennoch sollte sich Will Smith bei seinem nächsten Drehbuch erst einmal entscheiden, ob er einen Karate-Film oder eine Teenie-Schnulze produzieren will.

10.8.10 23:24


Rückblick: 2.Examenswoche und Kino am Freitag

So, die zweite Woche der Prüfungen ist jetzt auch vorbei und damit ist das praktische Examen endlich beendet.

Montag und Dienstag hatte ich ja frei, Mittwoch war Serologie-Prüfung. Für mich natürlich ein Klacks und es hata uch alles wunderbar geklappt, genauso wie in Histologie am Donnerstag.

Am Freitag gabs dann noch Prüfung in Zytologie mit Professor Freudenberg *bibber* Zwar fühl ich mich in Zyto extrem sicher und weiß auch, dass ich es kann, aber Freudi ist halt jemand, der gerne mal mit den Fragen weit ausholt. Und genau das ist auch passiert. Dennoch konnte ich alles mehr oder weniger beantworten und auch meine beiden Präparate hab ich auf anhieb richtig erkannt.

Nach also knapp 20 Minuten war dann die letzte praktische Prüfung vorbei und es gab erst mal richtig leckeren Sekt von Barbara - danke nochmal, der war wirklich geil!!!

Gegen Mittag dann nach hause gekommen und erst mal von den zwei anstrengenden Wochen erholt. Dann zu Michi nach Kollnau gefahren (war ja schließlich Freitag) und Abends mit ihm und Tutti ins Kino - Film: Karate Kid.

Ja, viel mehr gibts jetzt eigentlich nciht zu erzählen. Werde jetzt erst mal ne Woche lang ausspannen ... andere sagen auch chillen dazu ... am Freitag Abend gibts ne Grillparty bei mir und dann werd ich mich ab nächster Woche so langsam mal dransetzen und fürs schriftliche Examen lernen. Denn das wird auf jedenfall schwieriger als die praktischen Prüfungen die letzten zwei Wochen.

7.8.10 13:03


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